Viele Religionen – eine einzige hermetische Botschaft

<Die Religion ist wie die Hülle des Geheimnisses Gottes>

 

<Wissen wir nicht mehr, dass uns alles unter dem Schleier der weisen Symbole und der heiligen Personen dargeboten wird>? – DIE WIEDERGEFUNDENE BOTSCHAFT – XXXII, 25′ (nachfolgend: DIE W. B.)

Die Welt der Symbole stellt ein wahrhaftes, parallel zu dem unseren verlaufendes Universum dar. Beide Universen stehen in ständiger Wechselwirkung zueinander. Die Symbolik ist sowohl im Inneren als auch außerhalb des Menschen allgegenwärtig. Überall findet man traditionelle Symbolik: sowohl in den Sitten und Gebräuchen aller Völker – die als <Folklore> bezeichnet werden – als auch…

in den Heiligen Schriften der verschiedenen offenbarten Religionen. Mit den Letzteren beschäftigen wir uns heute in diesem Beitrag, denn diese Symbole sind ein Signalgeber der Weisheit, der bezweckt im Menschen die Erinnerung neu zu beleben und der uns helfen will unsere Amnesie zu überwinden. Symbole erklären nicht außen (ex-plicare), entweihen nicht, sondern sie regen an und beeindrucken. Sie entschleiern in dem Maße in dem wir in sie eindringen.

Seit Urzeiten gab der <Grosse Geist> – wie ihn die ehemaligen Einwohner des amerikanischen Kontinentes nannten – den verschiedenen Nationen und Menschenrassen durch einzelne von ihm auserwählte und inspirierte Menschen unterschiedliche Symbole, Schriften, Riten, Zeichen und Bildnisse als äußere Hülle des Geheimnisses Gottes. <Diese äußeren Merkmale sollten dem Natur- oder Sinnen-Menschen der gefallenen Schöpfung  den Zugang zu einer höheren geistigen Natur – die im Tierkörper des Menschen schlummert – ermöglichen>.

Im achtzehnten Jahrhundert schrieb Karl von Eckartshausen (1752-1803) in seinem Büchlein DIE WOLKE ÜBER DEM HEILIGTUM:

 Die wissenschaftliche Kenntnis der heiligen Symbolik ist die Wiederverbindungskunde des gefallenen Menschen mit Gott, und daher erhielt die Religion ihren Namen (aus dem Lateinischen (re-ligare=wiederverbinden) als Wiederverbindungslehre des getrennten und von Gott entfernten Menschen mit seinem Ursprung.

Mit anderen Worten gesagt:

<Die Religion ist wie die Brücke, die uns wiederverbindet mit dem Heil  Gottes>. – <Schläft man auf einer Brücke ein oder etabliert man sich dort>? – DIE W. B. XXXII, 19-19′

In der  WOLKE ÜBER DEM HEILIGTUM wird ausgeführt, dass es eine innere Lichtgemeinde oder eine Gemeinde der Lichtfähigen gibt, die ihren Mitgliedern vollkommene Gottes-, Natur- und Menschenkenntnis vermittelt. Alles, was die äußeren Kirchen an Symbolen und Riten besitzt sei nur der Buchstabe , dessen lebendiger Geist der Wahrheit in der inneren Kirche zu finden sei. – Der Geist Gottes bediene sich der Lichtfähigen als Botschafter, um die Wahrheit und das Licht je nach der Empfänglichkeit der Menschen überall anzufachen, das heißt, um den toten Buchstaben mit Geist und Wahrheit zu beleben.Wörtlich heißt es weiter:

<Durch diese göttlichen Werkzeuge (die Botschafter) wurden die inneren Wahrheiten des Heiligtums unter die entferntesten Nationen gebracht und den Gebräuchen, der Kulturfähigkeit und klimatischen Lage – ihrer Empfänglichkeit entsprechend – sinnbildlich modifiziert, sodass die äußeren Typen aller Religionen, ihr Kultus, ihre Zeremonien und heiligen Bücher insgesamt die inneren Wahrheiten des Heiligtums nur mehr oder weniger deutlich zum Gegenstand haben, wodurch die Menschheit allein in den letzten Zeiten zur Allgemeinheit der Erkenntnis einer einzigen Wahrheit geführt wird>. 

In Vers IV, 19 der W. B. heißt es:

<Die Söhne Gottes werden durch die Liebe gesandt, um die in der bewegungslosen Finsternis des Todes verirrten Menschen zu ihrer Quelle zurückzuführen>. 

Im zwanzigsten Jahrhundert findet man in einem spanisch sprachigen Werk mit dem Titel: EL LIBRO D’ADÁN von CARLOS DEL TILO alias CHARLES D’HOOGHVORST (1924-2004), das auch in französischer Sprache als LE LIVRE D’ADAM im Verlag BEYA EDITIONS erschienen ist, u. A. eine Abhandlung mit dem Titel: ÜBER DIE CHRISTLICHE TRADITION, die inhaltlich die Aussagen aus der WOLKE ÜBER DEM HEILIGTUM zu bestätigen scheint:

     <Die Exoterik, aus dem Griechischen…(exó=außen) bezieht sich auf das Äußere jeder Überlieferung, d. h. auf die Gesamtheit der Texte, Rituale, Vorschriften, Bildnisse, Symbole und Figuren der öffentlichen Lehre. Sie repräsentiert also die äußere Kirche.
         Die Esoterik dagegen betrifft den inneren oder okkulten Aspekt einer Überlieferung. Dieses Wort kommt ebenfalls aus dem Griechischen…(esó=innen). Sie repräsentiert die innere Kirche oder anders gesagt, die Schule.
       Während Erstere für alle erreichbar ist, ist die Zweite verborgen, denn sie fußt auf einem inneren Mysterium. Es handelt sich hierbei um die persönliche und geheime Erfahrung des Inhaltes der Exoterik. – Demzufolge begreift man, warum die Esoterik niemals öffentlich sein kann.
       Daraus ergibt sich, dass die Exoterik das genaue Abbild des esoterischen Mysteriums sein muss und dass sie nicht von ihrem Inhalt getrennt werden darf, der in Form von Ritualen, Sakramenten, Vorschriften und Symbolen nach außen projiziert wird.
       Wenn die äußere Kirche ihre innere Schule verliert, in deren Schoß sich das okkulte Mysterium überliefert – d. h. der reale und greifbare Sinn dessen, was gelehrt wird – so verwandelt sich die Religion nach und nach in eine menschliche Religion, d. h. in eine soziale, moralische, kurz gesagt in eine pharisäerhafte. Riten und Bildnisse werden verändert, denn man hat vergessen worauf sie genau fußen.
        Die äußere Kirche, die den Glauben an die göttliche Offenbarung fortbestehen lässt, muss denen treu bleiben, die den okkulten Sinn kennen und besitzen und die dessen Erkenntnis (Gnosis) überliefern. So braucht die eine Kirche die andere.
         Alle authentischen Propheten, d. h. alle Kenner, haben auf verschleierte Weise gelehrt, weil ihre Erfahrung nur durch den Buchstaben, die Bildnisse und die Rituale ausgedrückt werden kann…Man erfährt innen, danach verschleiert (re-veler=wieder verschleiern) man außen wieder.
         Man begreift also leicht, dass es ein Nonsens ist, versuchen zu wollen, die Esoterik zu erklären ohne sie zuvor erfahren zu haben, denn das hieße anzustreben außen von dem zu reden, was innen ist ohne darin eingedrungen zu sein.
         Die Esoterik ist das Mysterium, das man nur erkennen kann, indem man dort eindringt: man durchdringt das Mysterium mittels einer Initiation, einer göttlichen Manifestation. Genau das ist die Bedeutung des griechischen Wortes Apokalypse. Außen ist das Einzige was man tun kann getreu und mit Genauigkeit die Verschleierungen der Meister der Esoterik zu überliefern.
    Jede Überlieferung geht notwendigerweise von einer Reaktualisierung, das heißt vom Experimentieren seitens seines Gründers aus. Von da an erscheint eine Schule, die befähigt ist, das Mysterium der operativen Erkenntnis zu lehren und zu übermitteln. Danach kann eine äußere Kirche aufgebaut werden, um den Glauben an die Offenbarung zu kommunizieren. Das also ist die notwendige Vereinigung der Exoterik mit der Esoterik. – Sobald im Schoße dieser Gesamtheit die Übermittlung des Mysteriums unterbrochen wird, befindet sich die äußere Kirche des lebendigen Inhaltes beraubt und die Überlieferung degeneriert zum puren Moralismus…
      …Das griechische Wort Gnosis, welches Jesus benutzt hat, bedeutet experimentelle Erkenntnis der Gottheit; es stammt ab von dem Verb gignosco(=kennen), von derselben Wurzel wie gignomai (geboren werden).  –  Die Erkenntnis Gottes und die Liebe Gottes werden oft einander entgegengestellt, als ob die Erkenntnis die Liebe ausschließen würde. Erkenntnis beinhaltet Wiedergeburt, conoscer (=erkennen) ist gleich con-nacer (=geboren werden mit) oder regeneration, ein Wort in dem wir die ursprüngliche Wurzel gn des Griechischen gignomai (=geboren werden), genos (=Rasse, Abstammung) u. s. w. finden. So gibt es keine wahrhafte Gnosis ohne Regeneration, Tod und Auferstehung. Die Gnosis oder Erkenntnis befindet sich nicht auf der Ebene der intellektuellen Spekulation, sondern sie ist der Vollzug der Realisierung und sie wird im Geheimen übermittelt, vom Meister dem Jünger. Derart ist also das esoterische Mysterium.
        Von der christlichen Esoterik zu sprechen ist komplex, denn vielen Christen scheint, dass sie für ihre Tradition untypisch ist. In der Tat, annähernd seit dem IV. Jahrhundert verschwand die Schule der Initiation – die Übermittlung der Gnosis – aus der öffentlichen Kirche. Diese stellte sich seither jedem Versuch entgegen , der im Laufe der Geschichte unternommen wurde diese wieder aufleben zu lassen. Die Esoterik, welche die Kirche manchmal tolerierte und andere Male verurteilte, lebte nur in marginaler Form weiter…
      …Zahlreich sind diejenigen, die von außen versuchten diese Esoterik, welche die offiziellen Christen selbst zurückwiesen oder verneinten, zurück zu gewinnen. Dabei erzeugten sie häufig eine gewisse Konfusion bezüglich dessen, worauf die christliche Esoterik wirklich fußt. – Wir meinen, dass es sich um ein schwieriges Thema handelt, denn die Mehrzahl der Christen scheint die Erinnerung an das Mysterium der Regeneration – welches der Gründer der Religion und seine authentischen Nachfolger lehrten – verloren zu haben. Der Meister hat gesagt: „Der Jünger ist nicht über dem Lehrer, jeder aber, der vervollkommnet ist, wird sein wie sein Lehrer“. (Lukas VI,40)
       Man wird uns mit Recht darauf aufmerksam machen, dass die Kirche die mystische Erfahrung ihrer Heiligen keineswegs verdammte, sondern dass das Gegenteil der Fall war. Das stimmt, doch die mystische Erfahrung darf man nicht mit der vollständigen Realisierung durcheinander bringen, die vom Christentum vorgeschlagen wird, denn Erstere verschafft nur die Teilhabe an der himmlischen Gottheit im Geiste, die naturgemäß zur Des-Inkarnation des Menschen tendiert. Dagegen realisiert die Zweite die Inkarnation der Gottheit in der gereinigten und regenerierten menschlichen Natur und zwar im glorifizierten Körper, Geist und Seele. – Dies erklärt Jesus dem Nikodemus, der es anscheinend vergessen hatte: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: wenn jemand nicht von oben  geboren (cum nascor=mit Hilfe von etwas geboren werden) wird, kann er das Reich Gottes nicht schauen“. (Johannes III, 3)
         Wer könnte noch ernsthaft den esoterischen Ursprung unserer Tradition leugnen, nachdem er frei von Vorurteilen in die Überlieferung eingetaucht ist?  – Sagt der Heilige Paulus nicht: „Denn mir ist durch Offenbarung (=göttliche Manifestation=Apokalypse) das Mysterium zu erkennen gegeben worden“ (Epheser III, 3)?>

Inhaltlich vergleichbare Aussagen findet man auch in Versen der W. B., zum Beispiel:

<Es gibt zu viele Literaten der Mysterien des Einzigen und nicht genügend erleuchtete Heilige und nicht genügend operative Weise>.  – DIE W. B. XXIII, 24

<Die Spirituellen werden vor dem Tribunal Gottes verwirrt werden und sie werden stumm bleiben vor Verwunderung>. – <Allein die Operativen werden den Allmächtigen loben, ohne sich über irgend etwas zu wundern>. – DIE W. B. XXXV, 69-69′

Wir kommen nochmals zurück zur WOLKE ÜBER DEM HEILIGTUM , in der eine weitere Erläuterung zum selben Thema gegeben wird:

<Der unheilige Gedanke alles Christliche zu zivilisieren und alles Politische christianisieren zu wollen, veränderte das äußere Gebäude und überzog mit Finsternis und Tod, was im Innern Licht und Leben war. Es entstanden Spaltungen und Ketzereien und der sophistische Geist wollte den Buchstaben erklären, da er schon den Geist der Wahrheit verloren hatte…. – …man vermischte das heilige Innere mit dem Äußeren, das den Schwächen und der Unwissenheit gebrechlicher Menschen unterworfen war>.

Dieser heutige Beitrag, der sich überwiegend auf die christliche Tradition des Abendlandes bezieht, ist sehr lang geworden und wir bitten unsere Leser um Nachsicht, wenn es uns nicht gelungen ist, uns kürzer zu fassen. – Da jedoch das BUCH ADAMS, aus dem wir einen so langen Beitrag zitiert haben, eine Kompilation von Artikeln ist, die der Autor den drei großen monotheistischen Religionen: dem Judaismus, dem Christentum und dem Islam gewidmet hat, möchten wir dennoch wenigstens einen kurzen Text mit dem Titel: DER BUCHSTABE UND DER GEIST IN DER ISLAMISCHEN TRADITION  zitieren, der das heutige Thema wunderbar vervollständigt:

In seinem dem iranischen Islam gewidmeten Werk schreibt Henry Corbin  (H. Corbin, En islam iranien): … Die symbolische, spirituelle Exegese widmet sich dem simultanen Erhalt des Buchstabens und dessen okkultem Sinn ( dem zháhir und dem bátin), denn nur unter dieser Bedingung führt der Buchstaben-Anschein zur Transparenz einer anderen Welt. Diese Transparenz kann nur durch das Gitter des Buchstabens hindurch entstehen.

Die heiligen Bücher erzählen Begebenheiten, in denen sich die äußere Geste (der zháhir), d. h. die Geschichte, so präsentiert, als hätte sie sich in der Vergangenheit zugetragen. Sie setzen  Personen, Fakten und Gesten <Figuren der Vergangenheit> in Szene. Indessen müssen diese Begebenheiten und diese Wesen einen anderen Sinn haben als denjenigen, den sie hätten, wenn sie einfach Begebenheiten der Vergangenheit darstellten, so wie Begebenheiten, die in Chroniken registriert sind.

Mohammad Bágir (fünfter Imam, verstorben im Jahre 733) erklärte seinen Familienmitgliedern mit Nachdruck: „Hätte die Offenbarung des Korans nur den auf den Menschen oder die Gruppe von Menschen bezogenen Sinn, über die dieser oder jener Vers etwas aussagt, dann wäre der Koran heutzutage tot. Aber so ist es nicht! Das heilige Buch: der Koran, ist lebendig und wird niemals sterben; denn seine Verse werden sich für zukünftige Menschen genauso vollziehen, wie sie sich für diejenigen der Vergangenheit vollzogen haben“.

Abschließend kommen wir nochmals zurück auf DIE WIEDERGEFUNDENE BOTSCHAFT, in deren Rückseiten-Text zu lesen ist:

<Die wiedergefundene Botschaft ist keine neue Offenbarung, noch will sie der alten etwas hinzufügen. Sie ist ein Zeugnis der alten Überlieferungen, die zu uns sprechen über den Fall des Menschen in diese Welt, über die physischen und moralischen Folgen dieses Falls, über die Mittel seiner körperlichen und spirituellen Regeneration und über den geheimnisvollen Weg, der zur Auferstehung führt>. – CHARLES und EMMANUEL D’HOOGHVORST

<Die Religiösen und die Gläubigen haben damit geendet die lebendige Realität Gottes mit den Symbolen und den historischen Figuren, die sie verschleiern, zu verwechseln…> – DIE W. B. XXII,75

<Weder Gläubige, noch Atheisten vermuten die Wissenschaft Gottes, verborgen hinter den Symbolen, den Schriften und den Figuren der offenbarten Religionen>. – DIE W. B. XXIV, 33

<Die zu Einfachen nehmen das Vergoldete für das Gold und die zu Intelligenten verwerfen das Gold aufgrund des Vergoldeten>. – DIE W. B. XVII, 12′

<Es gibt Priester auf der Erde, beauftragt einen Kult zu zelebrieren, der nur das Abbild und der Schatten der himmlischen Dinge ist>. – PAULUS

<Es gibt nur ein wahrhaftes Ziel für den Menschen hier unten: sich mit der Hilfe Gottes aus dem Tod hinauszubegeben, wie es der schöne Herr der Auferstehung getan hat…> – DIE W. B. XXXIV, 60′

<Ein Intelligenter hat den Körper der Unsterblichkeit unseres schönen Herrn berühren wollen. Dank seiner wissen wir, dass es sich um eine tastbare Realität handelt und nicht um einen eitlen Anschein…> – DIE W. B. XXXIII, 51

<Es genügt nicht, vom Tode erlöst zu werden und wieder zu freien Geistern in Gott gemacht zu werden>. – <Wir begehren vor allem aufzuerstehen im glorreichen Körper des Herrn des Lebens>. – DIE W. B. XXXIII, 50-50′

<Alle sind über der göttlichen Verheißung eingeschlafen und jeder geht beruhigt seinen Angelegenheiten in der Welt nach, indem er sich automatisch durch die Suche eines Einzigen gerettet glaubt>. DIE W. B. XXXIV, 50

<Weinen wir, so voll von Welt und so leer vom Einzigen zu sein. – DIE W. B. XIII, 4′

<Wir sind alle in Gott, aber wenige wissen es und kaum einige erfahren es in dieser Welt>. – DIE W. B. 13, 5′

<Die kleinste Gotteserfahrung ist wertvoller als alle Theologien der Welt>. – DIE W. B. XI, 30′

<Die göttliche Wissenschaft bedient sich der Naturgesetze als Mittel. Sie verwandelt alles und tötet nichts>. – DIE W. B. I, 59

<Es ist ein wunderbares Geheimnis, das wir vor allen offensichtlich machen…>. – DIE W. B. XXXIII, 51“

<O Gläubige aller Religionen, aller Rassen und aller Nationen, erkennt euch wie die Kinder des einzigen Gottes und unterstützt euch inmitten der steigenden Flut der Gottlosen>! – DIE W. B. XXIII, 35

<Am Tag der Offenbarung des Gerichtes werden wir mit Verwunderung sehen, dass alle Heiligen Schriften sich in Worten unterschieden, dass sie aber dasselbe Mysterium des ewigen Lebens in Gott lehrten>.-  DIE  W. B. XXI, 59

<Das einzig nützliche Ziel hier unten ist, Gott zu erreichen; alles Übrige ist wie ein Traum, wie der Staub und wie der Tod>. – DIE W. B. III, 87

<Wir glauben hinter Gott herzulaufen, aber Gott läuft noch viel mehr hinter uns her>. – DIE W. B. XXVII, 16

<Oh, dass ich regeneriert werde, dass mein Geist gereinigt und sublimiert werde, dass in mir der Geist von oben atme, dass ich das göttliche Feuer sehe>! – ÄGYPTISCHES GEBET

Der Autor der Wiedergefundenen Botschaft, LOUIS CATTIAUX (1904 – 1953 war ein Maler und Poet, der die Kunst aufgegeben hat, um sich ganz dem Schreiben der Wiedergefundenen Botschaft hinzugeben. Heute gibt es eine Facebook-Seite, die seinem Meisterwerk gewidmet ist,

 

 

 

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4 Gedanken zu “Viele Religionen – eine einzige hermetische Botschaft

  1. Vielen Dank, W.R., für diesen neuen und überaus interessanten Beitrag!
    Mir erschien er keineswegs zu lang, im Gegenteil, er weckt den Wunsch nach Mehr. Auch wenn das Buch Libro de Adan dem Leser leider noch nicht auf deutsch zur Verfügung steht, ist ein erster Einstieg in die Materie durch die deutsche Übersetzung der Wiedergefundenen Botschaft von Lois Cattiaux möglich.

  2. Es freut uns sehr, B.S., zu lesen, dass dieser Beitrag mit Interesse gelesen und nicht als zu lang empfunden wurde. Wir müssen also deshalb künftig keine Bedenken haben. Vielen Dank!

  3. Ihr Artikel ist wirklich fesselnd… und erstaunlich! Dann soll es also eine Wissenschaft geben, welche die Religion begründet? Eine experimentelle Erkenntnis? Und diese soll aus einer tastbaren Realität bestehen? – Da gibt es aber eine Menge von dem, was man uns als Vorstellung über einen vagen, fernen und unerreichbaren Gott eingeschärft hat, völlig neu zu betrachten!

  4. Danke für Ihr Interesse, Athanasius! – Ja es scheint viel Unklarheit darüber zu bestehen, worin der Unterschied zwischen dem Deismus und dem Monotheismus liegt. In diesem Zusammenhang erhebt sich die Frage, was das Bibelwort: „Höre Israel JAHWE unser Gott ist EINS“ (Deuteronomium VI, 4) bedeuten könnte. Es gibt dazu einen höchst interessanten Kommentar von dem Philosophen Emmanuel d’Hooghvorst – veröffentlicht im Vorwort des BUCHES ADAMS – „Monotheismus bedeutet nicht, dass ER (unser Gott) allein sei, sondern das ist als sage man: Lass die anderen Völker einen unerreichbaren Gott im Himmel verehren oder sich vor einem machtlosen Idol niederwerfen. Dein Gott, Israel, ist die Vereinigung des Himmels und der Erde, darum ist er EINS, weil er wiedervereint ist.“ – Und sagt Jesus-Christus in dem Gebet für seine Jünger nicht:“…damit sie alle EINS seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns EINS seien, wie wir EINS sind“? (Joh. 17,21-23) Ist das nicht deutlich genug? – Wenn also etwas „real Greifbares“ stattfinden muss – und darauf scheint DIE WIEDERGEFUNDENE BOTSCHAFT wiederholt aufmerksam machen zu wollen – damit die durch den Sündenfall verloren gegangene Einheit wiedererlangt werden kann, so lohnt es sich unbedingt nach einer Aufklärung dieser mysteriösen Angelegenheit zu suchen. Wir werden also versuchen, diesem Thema in unseren folgenden Beiträgen näher zu kommen, denn es scheint evident, dass hier der Knotenpunkt der großen Mysterien unserer Religion liegt.

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