Der Weg des Himmels, auf der Erde erfahren und erprobt

<Warum, o Menschen, von der Erde geboren, habt ihr euch dem Tod ausgeliefert, obwohl ihr Macht habt, an der Unsterblichkeit teilzuhaben?>

Hermes Trismegistos

 

Mengen von Menschen leben auf der Erde ohne zu wissen woher sie kommen, noch wohin sie gehen. Die meisten von ihnen kümmern sich nicht im Geringsten um diese doppelte und einzige Frage, während sie nur danach streben ein Maximum von dem herauszuholen, was sie auf Erden befriedigt.

<Sie sterben bevor sie die Weisheit gekannt haben.> – HIOB

Bedauerlich, denn in der Heiligen Schrift wird den Menschen angeboten:

<Suchet mich und lebt!> – AMOS

und in einem im zwanzigsten Jahrhundert erschienenen Werk steht, als sei es eine Ergänzung zu dem AMOS-Zitat:

<Niemand wird Gott für uns suchen. – Das ist ein Glaube der Faulen und der Feigen.> – DIE WIEDERGEFUNDENE BOTSCHAFT – I, 70 (nachfolgend: DIE W. B.)

Kann denn im zwanzigsten Jahrhundert ein Werk erschienen sein, das man mit den traditionellen Werken auf eine Stufe stellen kann? Hören wir, was in dem Buch dazu gesagt wird:

<Wir sprechen eine neue Sprache, aber wir wiederholen die alte, einzige Offenbarung, denn niemand erfindet etwas in der KUNST Gottes.> – DIE W. B. XXXIII , 42

und:

<Es gibt keine neue Wahrheit. Es gibt allein neue Formen und Ausdrücke des sehr verborgenen und sehr offensichtlichen ewigen Lebens.>
<Wer mich inkarniert, sagt der himmlische Mann, kennt den heiligen Weg der alten Weisen Gottes.> – DIE W. B. II, 61-61′

In den Heiligen Schriften wird verkündet:

<Jedes Zeitalter wird dem folgenden das Lob Deiner Werke erzählen, man wird Deine Wunder veröffentlichen.> – DAVID

Und vom Heiligen Ambrosius hört man:

<Jedes wahre Wort, wer immer sein Autor sei, wird vom Heiligen Geist gesagt.>

In der bereits zitierten <Botschaft> unseres Zeitalters steht geschrieben:

<Gott der Herr hat uns ein wundervolles und großartiges Buch eingegeben, wir fürchten uns nicht, es zu sagen.>
<Denn viele werden erneut das Heil Gottes erhoffen und einige werden dank seiner in seine Erlösung eingehen.> – DIE W. B. XXXIII, 3-3′

Hierzu noch einige Worte des <Boten>:

<…Propheten hat es immer gegeben, aber man will uns in der Tat glauben machen, dass das vorbei ist, denn so ist es bequemer, um in der Welt einschlafen zu können und seinen kleinen Angelegenheiten nachzugehen…> – LOUIS CATTIAUX

Lassen wir also durch einige Denksprüche dieses Werk sowie andere Zitate ein wenig zu uns sprechen, damit jeder daran Interessierte sich dazu seine eigenen Gedanken machen kann:

<Es gibt recht viele verborgene Dinge im Buch für den, der nachdenkt.> – <Aber es gibt eines das alle anderen enthält für den der begreift.> – DIE W. B., 1-1′

<Wer glaubt bis zu Gott zu gelangen ohne den Menschen und die Natur zu kennen, ist unwissender als ein Regenwurm.> – DIE W. B. XII, 29

<…Ja, es ist mit dem Licht der Natur, womit wir beginnen müssen, um den Allerhöchsten zu erreichen und diejenigen, die ohne dieses Licht vorankommen wollen, wollen fliegen ohne Flügel…> – LOUIS CATTIAUX

<Du bist eine Erde, die nicht gereinigt worden ist, die nicht vom Regen gewaschen worden ist.> – EZECHIEL

<Die verborgene Natur wird erlöst, geläutert und verherrlicht werden bis hin zu ihrem göttlichen Ursprung um die Gemahlin des großartigen Herrn zu werden.> – DIE W. B. VII, 57

<…Der Körper wird vergänglich gesät, er steht unvergänglich wieder auf, er wird verächtlich gesät, er steht glorreich wieder auf, er wird gebrechlich gesät, er steht voller Kraft wieder auf, er wird als Tierkörper gesät, er steht als geistiger Körper wieder auf.> – PAULUS

<Der Fall des Menschen hat ein göttlich erhabenes Ziel, welches die Erwerbung eines Basiskörpers und seiner Glorifizierung in Gott ist.> – DIE W. B. XXV, 49

<Alles, was der Mensch in seinen Fall mit hineingezogen hat, wird mit ihm wieder rehabilitiert werden und die Schöpfung wird wieder aufleben, befriedet im Schoße des einzigen Glanzes.> – DIE W. B. XI, 21

<Der Weg des Himmels gleicht dem seinen Bogen spannenden Bogenschützen, der herunterzieht, was hoch ist und emporhebt, was niedrig ist.> – LAO TSE

<Die ignoranten Menschen missachten die Erde und den Himmel, die sie geboren haben und die sie ernähren. Die weisen Menschen bemühen sich, das was unten ist mit dem was oben ist zu vereinen um nur ein einziges Ding zu machen.>
<Das Wasser kommt aus der Erde heraus und kehrt in die Erde zurück bis zum Aufblühen der weißen Blume und bis zur Reifung der purpurnen Frucht.> – DIE W. B. II, 60-60′

 <Die Liebe zu Gott führt zur irdischen Abweisung und zur himmlischen Anziehung. So vereinigen sich Gott und der Mensch in einer bestimmten Mitte, die das Mysterium der Erde und des Himmels begründet.> – DIE W. B. VIII, 50

<Die Natur ist tief eingegraben in der Erde und hoch platziert im Himmel, aber es existiert ein partikulärer Ort, wo sie verborgener und offensichtlicher ist als nirgendwo sonst,> – DIE W. B. VIII, 47′

<Geh, beobachte und befrage den Landmann und lerne von ihm, dass das was gesät wird das ist, was geerntet wird.> – ISIS

<Kennen sie die Mysterien der Natur? – Dennoch schreiben sie.> – KORAN

<Meint ihr etwas Gutes zu vollbringen ohne die Sonne, ohne den Mond, ohne die Sterne, ohne die Luft, ohne das Wasser und ohne die Erde? Dann versteht ihr nichts vom Ackerbau, der die Wissenschaft Gottes ist.> – DIE W. B. XXIII, 48

 <Der Regen gibt dem unfruchtbaren Land das Leben zurück, Abbild der Auferstehung.> – KORAN

<…Die Wissenschaft Gottes ist etwas, was man in seinem Herzen trägt und manchmal (manch seltenes mal) in seinen Händen…> – LOUIS CATTIAUX

<Mögen sie demütig und scheu sein, diejenigen, welche die Mysterien Gottes lehren, die sie nur vom Hörensagen kennen und mögen sie verborgen bleiben, diejenigen, die sie in ihren Herzen erfahren haben und die sie in ihren Händen Lebendiger gehalten haben…> – DIE W. B. XIV, 66′

<Die letzte Weisheit ist wie die erste Unschuld, mit diesem alleinigen Unterschied, dass die eine sich kennt und dass die andere sich nicht kennt.> –  DIE W. B. XI, 25 ‚

<…Es ist begeisternd zu sehen, wie oft das Geheimnis des Menschen gelehrt, exponiert und manifestiert wird in den Schriften der Meister der Tradition und man ist erstaunt zu sehen, wie wenig Beachtung diesen Schriften geschenkt wird. Ich glaube, dass der wahre Fluch, der auf uns lastet, genau darin begründet liegt: nämlich in der Vernachlässigung und der geringen Zuneigung zu den Meisterwerken der Tradition…> – EMMANUEL d’HOOGHVORST

Abschließend zu diesem Artikel zitieren wir noch die ersten Passagen aus der EINFÜHRUNG zum Buch: DIE WIEDERGEFUNDENE BOTSCHAFT:

<„Weisheit ist so selten in Tibet wie in Paris“, sagte Louis Cattiaux. „Sie kann jedoch unvermutet überall erblühen“. Ein Mann, so vielen anderen, die in der großen Stadt leben, ähnlich, aber nicht gleich, hat diese Seiten geschrieben, deren Beurteilung dem Leser vorbehalten bleibt. Sie sind nicht für alle, auch wenn sie dazu bestimmt sind, unter den heutigen Menschen zu zirkulieren, die durch die Vernachlässigung der alten Offenbarung in tiefe Unwissenheit geraten sind.
Diejenigen, für die das Buch geschrieben wurde, werden es wohl bemerken während sie es lesen, denn ihnen ist es gegeben – wie der Autor sagt – das Unglaubliche zu glauben. Jene werden es lesen und verstehen lernen, denn sie gehören derselben spirituellen Familie an…> – CHARLES und EMMANUEL d’HOOGHVORST

Louis Cattiaux (1904 – 1953) war ein Maler und Poet, der die Kunst aufgegeben hat, um sich ganz dem Schreiben der Wiedegefundenen Botschaft hinzugeben. Heute gibt es eine Facebook-Seite, die seinem Meisterwerk gewidmet ist.

 

 

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15 Gedanken zu “Der Weg des Himmels, auf der Erde erfahren und erprobt

  1. Eine hervorragende Initiative! Danke!
    Ich warte schon auf den nächsten Beitrag.

  2. Vielen Dank für die positive Aufnahme des Artikels, BS; der zweite folgt in Kürze!

  3. Ich wünsche von ganzem Herzen, dass dieser Blog von allen Gläubigen guten Willens, die noch daran glauben, dass Gott direkt zu seinen Kindern sprechen kann, bereichert wird und vor allen Dingen, dass der Allmächtige Gott, der so viele Traditionen inspiriert hat, diese brüderliche Unternehmung behüten und segnen möge. Lange lebe HERMETIK HEUTE!

  4. Ja, Herr Pr. S. Feye, hoffen wir, dass dieser Blog dazu beitrage die wiederentdeckte hermetische Botschaft der großen Traditionen der Welt auch den deutschsprachigen Menschen vorzustellen und nahe zu bringen.
    Vielen, herzlichen Dank für die guten Wünsche für diese Unternehmung.

  5. Hallo, ich danke Ihnen für diese interessante Texte ! Langes Leben auf Ihre Website

  6. Bravo! Ich gratuliere Ihnen zu diesem wunderbaren Text. Ganz deutlich und gleichzeitig voll von sehr interessanten Ideen. Von diesem Charles d’Hooghvorst gibt es auch ein grundsätzliches Buch über die Adamische Tradition im Islam (leider nur auf Spanisch und Französich). Ich empfehle es allen!
    Viel Erfolg !!!
    Ali

  7. Danke vielmals für Ihre guten Wünsche für diese Webseite, lieber Fou du Roi; es wäre wirklich zu wünschen, dass auch in den deutschsprachigen Ländern der Funke überspringt und auch dort viele Menschen in ihrem Leben neue Prioritäten setzen. – Auch Ihnen wünschen wir das Allerbeste für alles, was Sie unternehmen!

  8. Lieber Ali, wir freuen uns sehr über Ihre positive Beurteilung des ersten Beitrages von Hermetik Heute. – Mit unserer Danksagung haben wir absichtlich gewartet bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des zweiten Beitrages, damit Sie gleichzeitig sehen, dass in diesem Blog bereits ausgiebige Zitate aus dem von Ihnen erwähnten Buch EL LIBRO D’ADÁN (Das Buch Adams) zu lesen sind. Auch Ihnen beste Wünsche!

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